Gemeinsam den Frühling besungen

Ihr diesjähriges Frühlingskonzert gestalteten die Geschwister der Gemeinden Friedrichroda und Ohrdruf gemeinsam. Unmittelbar vor der letzten Chorprobe erlebten sie einen Gottesdienst mit ihrem Bezirksältesten.

Bereits am 1. Mai trafen sich die Gemeinden Ohrdruf und Friedrichroda zum Gottesdienst mit dem Bezirksältesten Dietmar Voigt. Ausgehend vom Bibelwort Haggai 2;9: „Es soll die Herrlichkeit dieses letzten Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an diesem Ort, spricht der HERR Zebaoth“, rief der Bezirksälteste dazu auf, ein Tempel Gottes zu sein. In diesem sollte Gottes Friede wohnen und Lob, Ehre, Preis und Dank dem himmlischen Vater entgegengebracht werden. Das bedeutet, besonders im Umgang miteinander, wahrlich zu trachten nach göttlichem Frieden, sich auszurichten nach Jesus Christus und damit auch seine eigene Meinung, die eigenen Lebensziele und Lebensweisen nicht in den Vordergrund zu stellen, sondern danach zu streben, dem Wesen Jesu Christi ähnlicher zu werden.

Zwischen Gottesdienst und letzter Probe für das bevorstehende Frühlingskonzert, für das Sänger und Instrumentalisten beider Gemeinden bereits fleißig geübt hatten, war ein Imbiss vorbereitet. Zur Stärkung dienten Soljanka, Salate und vieles mehr.

7. Mai: Der langersehnte Tag, an dem das Frühlingskonzert stattfinden sollte, war angebrochen. Sängerinnen und Sänger, Instrumentalisten und Kinder beider Gemeinden sowie die verantwortlichen Dirigenten waren voller Vorfreude und Erwartungen. Nach und nach trafen Gäste und Glaubensgeschwister ein und die Kirche füllte sich. Nun konnte das in drei Teile gegliederte Konzert beginnen.

Im ersten Teil waren volkstümliche Lieder und Instrumentalstücke zum Frühling zu hören; so begannen Orchester und Chor gemeinsam mit dem Volkslied „Leise zieht durch mein Gemüt“.

Nachdem die Zuhörer so recht in Frühlingsstimmung versetzt worden waren, begann der zweite Teil unter dem Jahresmotto unseres Stammapostels „Gutes tun“ sowie mit Blick auf den nahenden Muttertag. So sang u.a. eine Schwester in Begleitung der Orgel das Lied „Manches Herz will fast ermüden, doch die Tage eilen hin“ - eine Anregung zum Nachdenken. Auch der kleine Kinderchor konnte mit einer gelungenen musikalischen Darbietung erfreuen. Der Männerchor sang das zu Herzen gehende Lied „Mutterliebe“.

Der dritte und letzte Teil war von Lob und Dank gegenüber Gott, dem himmlischen Vater, geprägt. So beendeten die Sänger und Instrumentalisten das Konzert mit dem von Beethoven komponierten Lied „Die Himmel rühmen“.

Auch eine Zugabe fehlte nicht. Den „Irischen Segenswunsch“ gaben die Sänger den Zuhörern mit auf den Weg.

Danach hatten alle Beteiligten noch Gelegenheit, bei Kaffee, Kuchen und schmackhaften Häppchen Gemeinschaft zu pflegen und sich über Erlebtes auszutauschen. Ein gelungenes Konzert und ein schöner Abend, bei dem jeder ein Stück Freude mitnehmen konnte, gingen damit zu Ende.

Dank allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

J.B./M.K.