Wofür eigentlich dankbar sein, wenn es im Supermarkt doch alles zu kaufen gibt?

Am Sonntag, den 04.10.2026, wurde der Erntedankgottesdienst gefeiert.

Christen in ganz Deutschland, aber auch außerhalb der Kirchenmauern, haben an diesem Tag einen besonderen Dank für das Vergangene ausgesprochen.

Bereits im antiken Ägypten und in vorchristlichen Zeiten dankten die Menschen den Göttern für reiche Ernte und fruchtbare Monate.

Die christliche Tradition ist seit dem 3. Jahrhundert belegt. Je weiter sich die Menschen von dem natürlichen Kreislauf von Aussaat und Ernte wegbewegen und Nahrung nicht vom Feld, sondern aus dem nächsten Supermarkt kommt, umso schwieriger wird es einen Zugang zum Erntedanktag zu finden.

Die Kinder der Gemeinde waren deshalb dazu aufgerufen, zu überlegen und einen Gegenstand ihrer Wahl mitzubringen, wofür sie im Moment besonders dankbar sind. Der Altar war also neben den “Früchten der Erde” auch mit Plüschtieren, Barbies, Trinkflasche, Fahrrad-Figur und gemalten Bildern geschmückt.

Unsere Kinder sind dem lieben Gott nicht für die typischen Dingen dankbar, aber wer schreibt schon vor, wofür man dankbar sein sollte, solang uns in unserem Herzen bewussst ist, wie viel wir von unserem himmlischen Vater geschenkt bekommen haben und zukünftig noch bekommen werden.

Auch die Erwachsenen durften Ihren Dank zu Papier bringen und ihn als Blätter an einen Baum hängen.